vom T1 zum T6

Interview mit unserem Nutzfahrzeugverkäufer Dieter Jauch


Du bist ja quasi mit den VW Bussen aufgewachsen. Kannst du dich an das T1 Modell erinnern? Und hast du ein persönliches Erlebnis, von dem du uns erzählen willst?
Natürlich erinnert man sich an den T1 und dreht sich auch heute noch jedes Mal um, wenn man so ein Fahrzeug sieht. Erst vor kurzem habe ich wieder einen fotografiert, der auf einem Hänger bei einem Baumarkt stand.
Mit einem T1 sind wir als Jugendliche durch Südfrankreich gefahren. Was war das für ein tolles Erlebnis: mit 80 km/h über die französische Autobahn „donnern".

Als du bei uns als Automobilverkäufer begonnen hast, gab es bereits die dritte Version: Den T3. Was hat dir an diesem Fahrzeug besonders gut gefallen?
Der T3 wurde als Nachfolger des T2 optisch aufgewertet, z.B. der Frontbereich mit den eckigen Doppelscheinwerfern. Der T3 Multivan war wesentlich sportlicher und moderner gestaltet als der Vorgänger. Auch im Nutzfahrzeugbereich als Doppelkabine oder Einzelkabine hat er sich toll bewährt.

Welche VW Busse waren schon in deinem eigenen Besitz?
Ich hatte einen T3 Multivan Bluestar: Ein echtes Fun-Auto, das dann sofort auch mein Sohn mit 18 Jahren übernehmen durfte. Anschließend fuhr ich einen T4 Multivan Allstar. Da freute ich mich über viel Platz und den 78 PS Dieselmotor.

Hast du ein „Lieblingsmodell"?
Jeder Verkäufer von VW Bussen wird wohl davon träumen, einen T1 Samba Bus sein Eigen nennen zu können. Das ist wohl der genialste Bulli überhaupt.

Aus Erfahrung: Welches Modell verkaufte sich am besten?
Wenn ich so zurückblicke, denke ich, dass es der T4 in allen Varianten gewesen sein muss. Die waren damals als Transportfahrzeug nicht mehr wegzudenken. Zu seiner Zeit war der Bus der Maßstab in puncto Verbrauch und Nutzbarkeit.

Erzähl uns vom neuen T6. Was macht das Auto für dich aus und ist in deinen Augen unerlässlich?
Der neue T6 hat sich gegenüber dem T5 deutlich in Sachen Fahrassistenz-Systemen verbessert. Außerdem hat er einen sportlicheren Touch bekommen. Die 2,0 Liter Motoren haben sich bewährt: Es ist das attraktivste Modell in seiner Kategorie und das zeigt sich nicht nur in den Verkaufszahlen.

Fakten

T1


Als zweites Modell von Volkswagen ging im Jahr 1950 der erste T1 übers Band. Es wurde ein günstiges und geräumiges Fahrzeug für jedermann geschaffen. Ben Pon, der niederländische Generalimporteur von Volkswagen, „erschafft" den Bulli auf Papier.
Charakteristisch für dieses Fahrzeug sind die geteilte Windschutzscheibe und die kleinen Heckleuchten.
Anfangs konnte man den Klassiker in blau und grau erwerben, ohne Heckstoßstange.
Besonders beliebt: Samba Bus (charakteristisch mit vielen Fenstern). Der Samba Bus ist heute noch rar begehrt und so manch einer legt für so ein Schmuckstück sechsstellige Beträge auf den Tisch.

T2

Produziert wurde der Bus von 1967-1979. Volkswagen setzte auf mehr Fahrsicherheit durch Schräglenker-Hinterachse und produzierte eine durchgehende Frontscheibe.
Die Modellvielfalt umfasste den Kastenwagen, Kombi, Doppelkabine, Pritsche, Kleinbus und einen Kleinbus mit längerem Radstand. Ein „Zwittermodell" gab es von 1971-1972.

T3

Die Produktion des T3 erfolgte von 1979-1989. Da die Deutsche Post die Bezeichnung T3 geschützt hat, war der Wagen anfangs noch unter „T2" bekannt. Er präsentierte sich moderner als die Vorgänger und war der letzte Volkswagen mit hinten eingebautem Aggregat. Ab 1985 gab es die stärkeren Motoren (verbaut im T3 WBX mit 112 PS) und Wasserkühlung. Eine Kleinserie mit 231 PS starkem Sechszylinder-Boxer aus dem Porsche 911 Carrera wurde produziert.
Der Bus sollte für jedermann tauglich sein, egal ob für die Freizeit, als Luxusvariante oder für den, der Wert auf Fahrspaß legt. Sogar eine Allradversion ("Syncro") gab es zu kaufen.

T4

Von 1989-2003 gab es den T4 zu erwerben. Die Konkurrenz bringt modernere Busse auf den Markt und Volkswagen zieht nach. Erstmals im VW-Bus: Der Frontmotor. Durch mehr Innen- und Laderaum und einer Edelversion konnte der Klassiker punkten. Ab 1995 gab es die Busse auch mit 2,5 Liter Dieselmotoren.

T5

Der T5 wurde von 2003-2015 produziert und rein technisch gab es kaum etwas zu optimieren. Die rostanfällige Karosserienaht entfällt, da bei der Herstellung der Seitentüre(n) auf Pressung von Stahl gesetzt wurde. Die Innenraumausstattung ließ keine Wünsche offen und optimierte den Klassiker.

T6

Bestellbar seit Ende 2015. Der neue T6 zeigt minimale optische Veränderung auf, ist aber dafür technisch auf dem neuestem Stand. Mit einer breiten Modell- und Motorenauswahl und mit Sondermodellen zum 65. Geburtstag des VW Busses überzeugt der Klassiker. Der T6 setzt auf Effizienz und Umweltfreundlichkeit und gleichzeitig viel Fahrspaß.

 

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