Typ 1 (Käfer)

Produktion: 1938 - 2003


Ottomotoren: 1,1–1,6 Liter
Leistung: (18–40 kW)
Länge: 4070–4140 mm
Breite: 1540–1585 mm
Höhe: 1500 mm
Radstand: 2400–2420 mm
Leergewicht: 730–930 kg

 

Dem Wunsch nach einem erschwinglichen Fahrzeug für die Bevölkerung ist es zu verdanken, dass das heute populäre Liebhaberfahrzeug Volkswagen Typ 1 seit den späten 30ern jahrzehntelang produziert worden ist. Ferdinand Porsche gilt bis heute als Schöpfer, an der Entwicklung des Prototyps waren zuvor aber schon einige weitere Herren (u.a. Béla Barényi) beteiligt. Auf den Markt gebracht wurde das Modell unter dem Namen KdF-Wagen (Kraft durch Freude). Von diesem wurden Ende 1938 einige Vorserienwagen gefertigt, die als Vorführwagen genutzt und auf Ausstellungen gezeigt, aber noch nicht an Kunden ausgeliefert wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte die Produktion in Fallersleben serienmäßig beginnen. Vorerst wurden die 1785 produzierten Volkswagen an Besatzungsmächte und die Deutsche Post ausgeliefert, ab 1946 konnte man den Wagen mit einem Bezugsschein auch privat erwerben (für 5000 Reichsmark). Ab da an sprach man auch endlich offiziell von "Volkswagen" und schaffte den Namen KdF-Wagen ab.

Nachdem das Fahrzeug schon in den 50ern in die USA exportiert worden ist und man den Volkswagen Typ 1 aufgrund der Optik als „Beetle" (Käfer) bezeichnete, bürgerte sich der Begriff auch schnell in Deutschland ein. Mitte der 60er übernahm Volkswagen den Namen „Käfer" dann offiziell, auch für Werbezwecke. International ist die Bezeichnung „Käfer" ebenfalls verbreitet, so beispielsweise im englischsprachigen Raum „Beetle" oder seltener „Bug", „Kever" (niederländisch: Käfer), „Coccinelle" (frz.: Marienkäfer), „Maggiolino" (ital.: Maikäfer), u.v.a.m. Die Volkswagen AG übernahm in vielen Ländern die jeweilige Bezeichnung als offiziellen Modellnamen.

Der Käfer gilt als meist verkauftes Auto weltweit, welches Privileg der Volkswagen Golf ab 2002 innehat.

 

Typ 2 (Bulli)

Produktion: 1950–1967

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Bauformen: Kleinbus, Kastenwagen, Pritschenwagen
Ottomotor: 1,1–1,5 Liter
Leistung: (18–32 kW)
Länge: 4280–4290 mm
Breite: 1750–1800 mm
Höhe: 1920–1940 mm
Radstand: 2400 mm
Nutzlast: 0,86–0,93 t
Zul. Gesamtgewicht: 1,75–2,07 t

Der Bau des Prototyps erfolgte im Jahr 1948, ehe die serienmäßige Produktion 1950 in Wolfsburg begann. Ab 1958 wurde der Volkswagen Typ 2 in Hannover produziert, wo sich auch noch heute das Volkswagen Nutzfahrzeug Werk befindet.
Die Idee für den Wagen wird dem niederländischen VW-Importeur Ben Pon senior zugeschrieben. Auf Ben Pons Anregung hin sollte auf einem herkömmlichen Pkw-Fahrgestell ein Transporter mit viel Raum und einer Zuladung von 750 kg entstehen. Der Plattformrahmen des Typs 1 war dafür nicht geeignet, aber der Motor, das Getriebe und das Prinzip der Käfer-Vorderachse konnten übernommen werden.

Den Volkswagen Typ 2 gibt es in verschiedenen Ausführungen:

  • Kastenwagen
  • Pritschenwagen
  • Kleinbus bzw. Kombi mit bis zu neun Sitzplätzen
  • Sondermodell („Samba-Bus" mit 23, später 21 Fenstern und Faltschiebedach)
  • Einsatzfahrzeuge einschließlich Krankenwagen (mit Sonderaufbauten von Fremdherstellern)
  • Verkaufswagen mit Hochdach und Seitenklappe
  • Campingbus mit Campingausstattung

Der heute gängige Name „Bulli" wurde offiziell erst viel später durch die Volkswagen AG anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Transporters gekauft und 2007 offiziell „übergeben".

 

Sowohl der Typ 1 (Käfer) als auch der Typ 2 (Bulli) erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit. Wer einen gepflegten und ggf. restaurierten Oldtimer sucht, gibt für die Klassiker gerne ein kleines Vermögen aus.

 

Quelle: Wikipedia und Erzählungen langjähriger Mitarbeiter unseres Autohauses

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