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E-Mobilität – Wir beschreiten tatsächlich neue Wege

E-Mobilität ist das Zukunftsthema für die Autobauer.

Ernst-Auto war im Februar zur „Mission I.D.“ nach Wolfsburg eingeladen, um das Neueste rund um die E-Mobilität bei Volkswagen zu erfahren. Joachim Ernst berichtet im Gespräch mit dem Magazin vom aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen und davon, wie auch sein Traditionsunternehmen am Puls der Zeit bleibt.

Was bot Ihnen der Tag in Wolfsburg denn? Nach einer Begrüßung mit allgemeinen Fakten erhielten wir in Kleingruppen geballte Informationen zu den geplanten Modellen, den Themen Technik, Reichweiten, Fahrprofile, digitale Dienste, Ladeinfrastruktur, Preisen und Kosten sowie Marketing und Social Media. Es fehlte kein Thema, das Kunden und Handel aktuell umtreibt.

Was hat Sie am meisten über rascht bei den neuen Einblicken? Wie die meisten bin auch ich mit einer Portion Zweifel zum Thema E-Mobilität nach Wolfsburg gereist. Unsere Kunden und wir haben schließlich die gleichen Fragen: Wie weit komme ich mit einem E-Auto? Wo kann ich es wie laden? Ist ein E-Modell alltagstauglich? Verblüfft hat mich, welche akribischen Gedanken sich der Hersteller zu diesen Themen macht. Angefangen von der Tatsache, dass die Fahrzeuge CO²-neutral auf unsere Höfe kommen, bis hin zur Reichweite
blieb für mich am Ende nichts offen. Da kommen sehr schicke und tatsächlich alltagstaugliche Autos auf uns zu. Ich bin aus der Veranstaltung raus und wollte am liebsten sofort selbst ein E-Auto haben! Es ist am Ende das Gesamtpaket, das die Begeisterung für E-Mobilität ausmacht. Wir beschreiten tatsächlich neue Wege – nicht nur mit den Modellen, die jetzt rauskommen – sondern auch beim Kundennutzen und in der Kundenansprache.
Das Hauptthema beim Kunden sind Ladezeiten und Reichweiten. Der entscheidende Satz, der mir bei der Veranstaltung dazu hängengeblieben ist, lautet: „Sie laden Ihr E-Fahrzeug einmal die Woche, Ihren Verbrenner tanken Sie ja auch nicht täglich.“ Da ist was dran. Bei einer Reichweite von 350 km beim Einsteigermodell muss ich nicht jeden Tag laden. Wer fährt denn 350 km am Tag zur Arbeit oder zum Einkaufen? Durchschnittlich fahren wir unter 100 km pro Tag im Alltag. Warum brauche ich dann immer und überall eine Ladesäule? Auch das Nach
laden ist ein Thema. Der VW ID Neo ist in 30 Minuten zu 80 % geladen, da sind dann 280 km „im Tank“.

Welche E-Features sind jetzt schon in Sondermodellen vorhanden, und wann wird der VW ID Neo seine Premiere feiern? Mit den momentan verfügbaren I.Q.-Sondermodellen können unsere Kunden mit den ersten Assistenzsystemen fahren, die im Neo verbaut sein werden. Damit zieht die Digitalisierung massiv ins Auto ein. Das Jahr 2020 ist dann das Erscheinungsjahr des Neo. Einen genauen Termin gibt es noch nicht, die Einführung beginnt aber bereits jetzt. Auf der IAA wird das Fahrzeug vorgestellt und demnächst starten Online-Marketing und Prebooking. Wir sind natürlich immer vorne mit dabei und werden dafür sorgen, dass der Neo seinen Weg so schnell wie möglich nach Coburg antritt, wenn er das Licht der Welt erblickt hat.

Was glauben Sie, wie sich die Individualmobilität in 20 Jahren verändert haben wird? Aus meiner Sicht wird es zwei Szenarien geben. Ballungszentren werden anders aufgestellt sein als ländliche Gebiete. Es wird diejenigen geben, die sich Mobilität kaufen, wenn sie sie brauchen, und diejenigen, die ihre Mobilität in der Garage stehen haben, ob Fahrrad, E-Auto oder was auch immer. Ich kann mir vorstellen, dass die Bedeutung des eigenen Autos abnehmen wird. Durch kundenorientierte Dienstleistungen, deren Preis-Leistungsverhältnis stimmt, reicht es vielleicht, wenn ich zuhause noch ein Lastenfahrrad zum Einkaufen oder ein kleines E-Auto für die täglichen Wege habe. Alles andere fordere ich an oder miete es, wenn ich es brauche. Stichwort Robotaxi, Carsharing-Dienste oder Mobilität „on demand“. All das steht und fällt mit dem richtigen Angebot und dem richtigen Preis.

Innovation ist die Goldwährung, wenn Unternehmen zukunftsfähig bleiben wollen – VW macht es vor. Wie begegnen Sie dieser Herausforderung im eigenen Unternehmen? Bei uns ist Innovation ein ständiger Prozess. Das Thema EDV steht dabei schon lange an erster Stelle für uns. Wir arbeiten kontinuierlich daran, dem Markt und damit auch der Erwartung unserer Kunden immer einen Schritt voraus zu sein. So arbeiten wir bereits seit Jahren mit virtualisierten Servern an schnellen Leitungen, mit neuester Sicherheitssoftware zum Schutz vor Datenklau und –missbrauch, mit mehrfach gesicherten Backup-Systemen bei höchster Datenverfügbarkeit. Wir haben seit einem Jahr eine eigene App, über die unsere Online-Terminvereinbarung zusätzlich zur Terminoption auf unserer Webseite läuft. Unser WhatsApp- und SMS-Service ist schon seit mehreren Jahren im Einsatz. Zurzeit arbeiten wir an einer Chatfunktion für unsere App und bauen die Terminerinnerung per PushNachricht über die App aus. Die Erinnerung an die Hauptuntersuchung läuft beispielsweise bereits darüber. Wir bleiben weiter dran …!